Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste WIEN
Uli Aigner / ZWEI WOCHEN



Georg Folian lädt ein
zur Eröffnunng der Einzelausstellung ZWEI WOCHEN von Uli Aigner

Eröffnung: 19. APRIL 2018, 19 Uhr
Ausstellung: 20. APRIL - 2. MAI 2018
Location: Lehargasse 6, 1060 Wien

Eröffnungsrede: Robert Punkenhofer,
Künstlerischer Leiter Vienna Art Week,
Gründer ART&IDEA

Präsentation des neuen Buches „ULI AIGNER“
Verlag: SCHLEBRÜGGE.EDITOR

Ausstellunngskonzept: Uli Aigner and Katharina Hofmann-Sewera
Film: Michal Kosakowski
Musik: KP Werani

www.wirzeigen.at

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Zwei Wochen. Eine begrenzte, im Kontext eines schnelllebigen, um Aufmerksamkeit konkurrierenden Ausstellungsbetriebs sehr kurze Zeit. Zwei Wochen, die umso intensiver vorbereitet und genützt werden müssen. Uli Aigner thematisiert im Titel ihrer Personale diese Rahmenbedingung der Serie „wir zeigen“, für die sie seit Herbst 2017 zahlreiche neue Arbeiten geschaffen hat.

Für das Buch zur Ausstellung gibt die Künstlerin zudem erstmals einen Gesamtüberblick über die Produktion und Verbreitung ihrer Porzellangefäße im Rahmen des Projekts „One Million“. Und wiederum zum ersten Mal entsteht in dieser bereits siebten Personale des von Georg Folian initiierten Projekts auch ein Film. Die Tatsache, dass Aigner nun bald 20 Jahre im Ausland lebt und arbeitet (ab 2000 in München, seit 2011 in Berlin) und in Österreich nur Ausschnitte ihres Werks in den letzten Jahren gezeigt wurden, prädestiniert sie für unsere Ausstellungsreihe.

Wir sind überzeugt, dass dies in den zwei Wochen ihrer Personale im Semperdepot großes Echo findet und dass diese zwei Wochen und dieses Buch noch lange nachwirken. Ein positives Signal gibt es schon vonseiten des Österreichischen Kulturforums in New York für Herbst 2018 und des Belvedere für 2019.

Einführung von Katharina Hofmann-Sewera






ZEICHNUNGEN VON Uli Aigner / 2018



EPHEMERA - Uli Aigner by Michal Kosakowski

EXPERIMENTAL FILM / GERMANY 2018 / 20'
Director, Concept, Editor, Producer: Michal Kosakowski
Music: KP Werani



Dieser Experimentalfilm des Regisseurs Michal Kosakowski mit Musik von KP Werani vermittelt das künstlerische Schaffen von Uli Aigner über die Jahre und zeigt Querverbindungen, Zusammenhänge und Entwicklungen sowie die Nähe zu anderen künstlerischen Medien, vor allem der Musik, auf. Es sind diese Querverbindungen innerhalb der unterschiedlichen künstlerischen Medien in Kombination mit der für sie charakteristischen handwerklichen Virtuosität, die Aigner auszeichnen. Ihre Kunst ist immer ein Angebot an die Allgemeinheit, in Dialog zu treten: den universellen gesellschaftlichen Aspekt ihrer Projekte, Zeichnungen und Installationen zu erfassen, die Intensität ihrer Arbeit zu empfinden, sich involvieren zu lassen.

Text vo Katharina Hofmann-Sewera


PUBLIKATION 'Uli Aigner'

www.schlebruegge.com

Gerhild Stangl and Katharina Hofmann-Sewera (ed.)
Texts by Boris Manner and Katharina Hofmann-Sewera and a conversation between the artist and Heinz Schütz German / English, 96 pages, 20 × 28 cm, numerous color illustrations, softcover
April 2018 / ISBN 978-3-903172-21-0



Die siebente Personale im Rahmen des Projektes „wir zeigen“ ist der Künstlerin Uli Aigner gewidmet. Uli Aigners Kunst macht dem Betrachter stets das Angebot, mit ihren Werken und Projekten in Dialog zu treten und sich auf den von ihr geöffneten universellen gesellschaftlichen Raum einzulassen. Dieser ganz weit greifende Anspruch zeigt sich explizit in der Arbeit „One Million“, in der die Künstlerin 1.000.000 Porzellangefäße produzieren und über den Globus verteilen will – ein Anspruch, der sich von vornherein ad absurdum zu führen scheint. Wie könnte eine einzelne Person innerhalb ihrer beschränkten Lebenszeit so viele Objekte herstellen? Aber plötzlich herrscht freie Sicht auf die Möglichkeit sinnvoller symbolischer Arbeit in einer offenen Zukunft. Daneben stehen die teils überlebensgroßen Buntstiftzeichnungen der Serie „Offene Form“, Darstellungen von Vasen, die die Regeln der Geometrie sprengen, deren Außen- und Innenflächen neue ornamentale Formen und reich variierte Farbkombinationen hervorbringen. „Das tatsächliche Tun, die Arbeit mit den Händen, informiert mein Denken. So zeichne ich, um das Handwerkliche auszudifferenzieren.“ – Uli Aigner